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TERRA BIOSA in der LandwirtschaftWas ist Terra Biosa? | Terra Biosa in der Landwirtschaft | Terra Biosa im Gartenbau | Terra Biosa im Haushalt | Sanierung von Gewässern | Aktivierung | Vorgehensweise | Erfahrungsberichte | Grundlegendes über (E)ffektive (M)ikroorganismen |
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Strohrotte | Wintergetreide | Sommergetreide | Kompost |Ställe | Gülle | Wirtschaftlichkeit Im ersten Jahr empfehlen wir eine Aufwandmenge von ca. 70 lt. aktiviertem Terra Biosa je ha. (Der Aktivierungsprozess ist am Ende dieses Textes beschrieben.) Das entspricht 2 lt. Terra Biosa je ha und Jahr. Wenn sich die Humusschicht aufbaut und der allgemeine Gesundheitszustand des Bodens verbessert, die guten, d.h. die physiologischen Bakterien sich immer mehr vermehren und die pathologischen unterdrücken, dann kann man nach und nach die Aufwandmenge an Terra Biosa reduzieren. In der Praxis ist es oft mühseliger, TBA in der schwachen Konzentration
auszubringen. Diese Verfahren werden mehr im Osten verwendet (Japan, China,
Thailand), wo die Felder klein sind und über Schwemmbewässerung
bewässert werden. In den rationalisierten dänischen Landwirtschaften,
wo heute schon umfangreich Terra Biosa eingesetzt wird, ist die Ausbringung
mit einer Feldspritze in starker Konzentration das gebräuchliche
Verfahren. Dazu muss das Feld feucht genug sein, d.h. man spritzt kurz
vor dem Regen, in einem Sprühregen oder im Tau. Das gilt besonders
unmittelbar vor der Einsaat bis 2 Wochen nach dem Auflaufen. Terra Biosa
kann allerdings bei hoher Dosierung in der Auflaufphase depressiv wirken. Stoppelbearbeitung und Strohrotte Nach dem Mähdrusch wird das Stroh direkt vor dem Einarbeiten mit 20 lt. aktiviertem Terra Biosa je ha (gelöst in 500 lt. Wasser) gespritzt. Das Unterpflügen dieses so behandelten Strohs hat dann einen sehr positiven Einfluss auf die Bodenstruktur, den Humusgehalt und den Regenwurmbestand, weil es für die Umsetzung durch das Bodenleben zügig aufgeschlossen wird. Den dafür benötigten Stickstoff sammeln die vom Terra Biosa angeregten und vermehrten freilebenden stickstoffsammelnden Bakterien. Es wird also kein Bodenstickstoff festgelegt, den die neue Kultur zum Wachsen braucht. Die schnelle Rotte des Strohs vergrößert den wirksamen Wurzelraum
der Pflanzen. Gleichzeitig steigert sich die Verfügbarkeit von Stickstoff,
Phosphor und Kalium, und dadurch wird ein höherer Ertrag möglich. Nach dem Einmulchen und Unterpflügen der Vorfruchtreste (zumeist
mit Terra Biosa behandelt, s.o.) wird das Saatbett bereitet. Im Laufe
von 1 bis 2 Wochen wird viel Unkraut aufkeimen. Das Feld wird dann mit
10 lt. aktiviertem Terra Biosa (entspricht 500 lt. starker Mischung je
ha) gespritzt und unmittelbar darauf geeggt (Frontspritze!). Dabei wird
das Unkraut umgebrochen. Diese Behandlung kann wiederholt werden. Besteht
aber Zeitdruck, kann man direkt nach dem ersten Eggenstrich aussäen.
Die erste Frühjahrsbehandlung der Bestände erfolgt je nach Wetterverhältnissen
Ende März bis Anfang April. Im Minimum wird 2 x gespritzt in Abstand
von 2 Wochen, jedes Mal mit 10 lt. aktiviertem Terra Biosa je ha (entsprechend
500 lt. starker Mischung). Die Ausbringung von Terra Biosa kann erfolgen, sobald das Feld befahrbar
ist. Beim Einbringen von Zwischenfruchtresten, insbesondere von Gründüngung
wird 10 lt. aktiviertes Terra Biosa je ha unmittelbar vor den Pflügen
(mit maximal 1 Stunde Zeitverzug!) gespritzt. Nach dem Pflügen wird
das Saatbett bereitet. Nach 1 bis 2 Wochen wird das Unkraut auflaufen.
Das Feld wird dann mit 10 lt. aktiviertem Terra Biosa je ha gespritzt
und un-mittelbar (s.o.) hinterher geeggt, was den Umbruch des Unkrautes
bewirkt. Die Behandlung soll wiederholt werden. Ca. 2 Wochen nach dem
Auflaufen der Sommerung wird die nächste Spritzung wieder mit 10
lt. aktiviertem Terra Biosa je ha durchgeführt. Nach weiteren 3 Wochen
wird die Behandlung wiederholt. Impfung und Hygienisierung von Komposten Dadurch erfolgt schon eine erste Hygienisierung des Kompostes, der ja
üblicherweise schnell stinkt. Deshalb ist es notwendig, den Komposthaufen
gut zu pflegen. Um jeglichen Gestank, das heißt jede Fäulnis,
im Kompost zu vermeiden, soll der Kompost laufend mit Terra Biosa geimpft
werden. Das optimiert zugleich den Kompostierungsprozess. Die Impfung
des Komposthaufens kann mit einer wässrigen Lösung von Terra
Biosa im Verhältnis 1:100, d.h. 1 Liter Terra Biosa zu 100 Liter
handwarmen Wasser, erfolgen. Der Vorgang ist etwa jede 2. Woche zu wiederholen
oder wenn der Haufen zu trocken geworden ist. Der Kompost darf nicht nass
sein. Er muss aber (erd)feucht sein. Ein zu nasser Kompost fault und stinkt
(!) oder siliert. Dank Terra Biosa wird er aber nicht zu krümeliger
Erde. In einem zu trockenen Kompost lebt nichts mehr, dort entsteht auch
keine krümelige Erde.
Anwendung von Terra Biosa für Ställe und HaustiereIn Verbindung mit Ställen und Haustieren kann Terra Biosa eine ganze Reihe von Störungen und Problemen lösen helfen. Pharmakon Europa hat das Fermentprodukt bezüglich seiner Toxizität geprüft und festgestellt, das man es unbedenklich für das Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier einsetzen kann. Im Nachfolgenden wird eine Reihe sehr genereller Anwendungen von Terra Biosa genannt. Verbesserung des Stallklimas Das Stallklima ist ein wesentlicher Parameter für das Wohlbefinden von Mensch und Tier. Oft werden größere Mengen von Ammoniak und schwefelwasserstoffhaltigen Gasen freigesetzt, die die Schleimhäute der Tiere schädigen, die in gewissen Fällen direkt giftig sind, die aber zumindest verschiedene Formen des Unbehagens herbeiführen. Die Gase steigen durch die Spaltengitter auf, kommen aus den Tiefstallmatratzen, den Jaucherinnen oder den Mistkanälen. Sie bilden sich, weil die Gülle bzw. der Mist fault statt zu rotten oder zu silieren. Kraft seiner Zusammensetzung drängt Terra Biosa alle Fäulnis
zurück. Das verhindert die weitere Freisetzung von Ammoniak und schwefelwasserstoffhaltigen
Gasen fast völlig. Der Einsatz von Terra Biosa in den Ställen
führt deshalb zu einer sehr schnellen Verbesserung des Stallklimas,
weil die Luft im Stall deutlich weniger mit diesen Schadgasen belastet
ist. Terra Biosa kann im Stall auf unterschiedliche Weise angewendet werden.
Täglich bis wöchentlich können die Mistgänge, die
Spaltenböden, die Futtertische und sonstige Flächen z.B. mit
einem Hochdruckreiniger, dem man Terra Biosa ins Reinigungswasser zugesetzt
hat, gereinigt werden; Im Verhältnis 1 lt. aktiviertes Terra Biosa
auf 500 lt. Wasser (0,2% Terra Biosa kann man über Dosierpumpen entweder
direkt am Wasserhahn oder aber auch im Hochdruckreiniger zusetzen. (Ein
Heißdampfreiniger ist allerdings nicht geeignet. Die hohen Temperaturen
töten die Kulturen im Terra Biosa). Für die Gesundheitspflege
der Tiere hat sich der Zusatz von aktiviertem Terra Biosa ins Tränkewasser
mit 0,2% bewährt. Euter- und Klauenkrankheiten gehen zurück,
die Qualität der Milch steigt. Falls man im Betrieb mit Gülle wirtschaftet, ist es vorteilhaft, Terra Biosa gleich im Güllebehälter einzusetzen und dort wirken zu lassen. Durch diesen Zusatz im Güllebehälter wird Geruch abgebaut. Die Gülle wird homogener und Stickstoff wird durch den Abbau von organischem Material (Pflanzenreste, Halme, Stroh, Schalen, Unkraut usw.) gebunden. Bei der Behandlung von Gülle soll aktiviertes Terra Biosa in der
Konzentration 0,1% zugesetzt werden. Dabei ist es vorteilhaft, in der
Startphase eine größere Menge Terra Biosa zu geben, z. B. 200
lt. aktiviertes Terra Biosa pro Woche über einen Zeitraum von 3 -
4 Wochen. Danach über 2 Monate nur jede zweite Woche. Danach ist
es ausreichend, ungefähr 1 x pro Monat Terra Biosa zuzusetzen. Wenn
man Terra Biosa in die Gülle hineingibt, ist es wichtig, dass man
deren Veränderungen gut beobachtet. Wenn eine biologische Aktivität
in der Gülle einsetzt, oder man auf andere Weise bemerkt, dass
Veränderungen eintreten, ist es ein Zeichen dafür, dass Terra
Biosa zu wirken beginnt, und man die Dosierung dann zurückfahren
kann. Es kann passieren, dass einige Wochen verstreichen, bevor man einen
ersten beobachtbaren Effekt bekommt. Auf einfache Weise lassen sich die
Kulturen im Güllebehälter aufrechterhalten, indem man Terra
Biosa über das Waschwasser im Stall regelmäßig zugibt.
In Laufställen wie auch in Anbindeställen empfiehlt sich das
Ausbringen von aktiviertem Terra Biosa mit einer Sprühvorrichtung
über allen Mistflächen. Je GV und Tag kommen 0,04 lt. zur Anwendung.
Der Mist ist vor dem Ausmisten zu besprühen. Stapelmist muss feucht
und dicht genug lagern, so dass die Temperatur im Stapel 40°C nicht
überschreitet und der Stapel niemals austrocknet. Nur dann ist die
fermentative Umwandlung des Mistes zu einer Art Bokashi' gewährleistet.
(E)ffektive (M)ikroorganismen helfen Landwirten sparenIn der Landwirtschaft findet Biosa immer mehr Anwendung. Allein in Dänemark nutzen inzwischen 800 Höfe und Gärtnereien täglich Terra Biosa (die Mikroorganismen speziell für die Landwirtschaft). Was man mit Terra Biosa in der Landwirtschaft an barem Geld einsparen kann, darüber gibt es eine sehr interessante betriebswirtschaftliche Studie zweier Bauernhöfe: Anhand von zwei Beispielen wird dargelegt, welche betriebswirtschaftlichen Vorteile ein Milchviehbetrieb beim Einsatz von aufbauenden Mikroorganismen haben kann. Es werden zwei Betriebsentwicklungen vorgestellt. Beide Unternehmen haben in der Ausgangsposition gemeinsam, dass sie sehr schlechte Ausgangsbedingungen hatten. Schlechte Ställe, noch nicht überwundene Managementfehler aus der Vergangenheit und insbesondere Mutlosigkeit zeigten, dass alle Hilfen aus dem konventionellen Bereich nichts gebracht hatten. Ist ein Stall, eine Herde, oder gar der ganze Betriebsorganismus in einer schlechten mikrobiellen Verfassung, muss ein ganzheitlicher Denkansatz entwickelt werden. (E)ffektive (M)ikroorganismen haben in den vorliegenden Fällen bewiesen, dass sie das halten, was sie versprechen. In Geld ausgedrückt zeigt der Einsatz von Terra Biosa folgendes Bild: Die Vergleichsbetriebe des Beratungsrings werden als Durchschnitt null gesetzt. Im ersten Jahr der Anwendung von (E)ffektiven (M)ikroorganismen hat der Betrieb noch ein, um fast 17.000 EURO geringeres Einkommen als die Kollegen. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr hat er sich dem Durchschnitt bis auf 850 EURO genähert. Alle Tendenzen, insbesondere die ersten Ergebnisse der Futterproben deuten an, dass der Bauer im nächsten Wirtschaftsjahr ca. 10.000 EURO mehr verdienen wird als der Durchschnitt der Betriebe. Rechnet man optimistisch weiter, ist es sehr gut möglich, dass der Betrieb auch ein, um 20.000 EURO höheres Einkommen erwirtschaften kann. Nach einem Besuch im Januar bei einem ostdeutschen Betrieb und einigen
Betrieben in den Niederlanden entschlossen sich die Betriebsleiter, sofort
die Mikroorganismen einzusetzen. Im ersten halben Jahr werden die Kosten
von (E)ffektiven (M)ikroorganismen schon dadurch eingespart, dass keine brutale
Chemie mehr eingesetzt wurde und sofort die Klauenprobleme weniger wurden.
Weitere Erträge werden sich intensiver im kommenden Wirtschaftsjahr
zeigen. Zuerst wird der Tierarzt leiden, der seltener kommen muss und
damit auch weniger Geld kriegt. Er hatte gegen den Einsatz von (E)ffektiven (M)ikroorganismen gestimmt. Das Futter hat eine höhere Energiedichte
und mehr Eiweiß, so dass bei teuren Kraftfutterkomponenten gespart
werden kann. Schlepperstunden zum Ausfahren der Gülle werden eingespart
und weniger Besamungsportionen müssen eingekauft werden.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass alle Angaben auf diesen Seiten auf unseren persönlichen Erfahrungen beruhen, rein informativen Charakter haben und keine Heilaussagen sind. Die hier angebotenen Produkte und Empfehlungen ersetzen in keiner Weise den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Jeder Benutzer ist ausdrücklich dazu angehalten, alle Empfehlungen und Richtwerte sorgfältig zu prüfen und durch einen Spezialisten feststellen zu lassen, ob sie im konkreten Falle zutreffen. Jeder Mensch ist anders. Das mit einer Fehldiagnose oder -behandlung verbundene Risiko kann nur durch die Konsultation eines qualifizierten Therapeuten verringert werden. © Tina Bläser-Nichols 2003-2011 - info@probiosa.de - Gielsdorfer Weg 39 - 53347 Alfter - Germany - Tel: + 49 (0) 2222/ 93 98 13 |
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