Aktivierung / Vermehrung
Werden größere Mengen Animal Biosa benötigt, so empfiehlt
sich eine Aktivierung der Originalsubstanz. Bei der Aktivierung wird die
Anzahl der Mikroorganismen vervielfältigt um eine höhere Kosteneffizienz
zu erzielen. Die Bildung von Milchsäure wird erneut in Gang gesetzt,
wobei sich die meisten der enthaltenen Mikroorganismen vermehren. Animal
Biosa ist so zusammengesetzt, dass die Wirksamkeit der Kulturenkomposition
in der aktivierten Stufe nicht beeinträchtigt ist.
Animal Biosa soll aber unbedingt nur einmal aktiviert werden,
weil sich sonst das Verhältnis der enthaltenen Bakterien zu Ungunsten
verändert.
So aktiviert man Animal Biosa:
Zubereitung:
1 Liter Animal Biosa (ergibt 35 Liter Mischung).
1 Liter Zuckerrohrmelasse, beste Qualität (Rübenmelasse
ist nicht so gut geeignet)
33 Liter Wasser (kein gechlortes Leitungswasser, sondern sauberes
Brunnen- oder Regenwasser; ansonsten gefiltertes und evtl. vitalisiertes
Leitungswasser)
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Wählen Sie eine möglichst runden (der Thermik wegen), der
Gesamtmenge entsprechenden Behälter, da der Prozess unter anaeroben
Bedingungen stattfinden sollte. Bei zu großen Behältern
benützen Sie am besten zum Abdecken eine Plastikfolie, um oxidative
Bedingungen zu vermeiden.
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1 Liter Zuckerrohrmelasse in 3 Liter warmem Wasser auflösen.
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Diese Mischung in 30 Liter warmes Wasser (37°C) geben.
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1 Liter Animal Biosa zusetzen und die Mischung vorsichtig umrühren.
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Den Behälter mit einem Druckausgleichsdeckel oder einem Stück
Plastikfolie abdecken.
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Die Mischung bei 37°C 5 Tage ziehen lassen. Als Heizsystem empfehlen
wir einen Titanheizstab in Kombination mit einem Thermostat (bei uns
erhältlich). Kabel am besten durch eine Spritzschutzklemme legen.
Die Mischung von Starkstrom und Hochspannungsanlagen fernhalten.
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Nach 5 Tagen den Heizstab entfernen, und das Ganze noch zwei Tage
stehen lassen. Während des Fermentationsprozesses wird CO2 gebildet,
was man an der Bläschenbildung erkennen kann. Den Oberflächenschaum
abnehmen und das Wasser ruhig rühren. Dadurch wird ein Teil des
CO2 freigesetzt.
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Die Qualität der fertigen Mischung kann über Geschmack
und Geruch geprüft werden. Wer ganz sicher gehen will, misst
den pH-Wert mit einem pH-Meter. Er sollte höchstens 3.5 betragen.
Die fertige Mischung hält, unter der Voraussetzung, dass sie luftdicht
aufbewahrt wird, mindestens 3 Wochen. Am besten also in portionsgerechte
Kanister abfüllen. Möglichst nicht auf Beton oder Metall lagern,
sondern auf Holzpaletten oder ähnlichem.
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